Im Rahmen des Themas „Klimaschutz – ökologische und soziale Verantwortung“ bestellten die Kinder der Umwelt AG in diesem Schuljahr selbst einen kleinen Kartoffelacker. Dieser wurde uns von Familie Werthmann zur Verfügung gestellt, die uns auch bei der Bewirtschaftung mit Rat und Tat zur Seite stand (Ganz herzliches Dankeschön!!).
Zu Beginn des Schuljahres setzte sich die Umwelt AG zunächst damit auseinander, inwiefern der Kauf regionaler und saisonaler Produkte positiven Einfluss auf das Klima hat. Im April begann dann der eigene Kartoffelanbau: Zuerst wurden die Kartoffeln gesetzt. In den folgenden Wochen galt es, den Kartoffelacker im Blick zu behalten: Wachsen und gedeihen die Kartoffelpflänzchen? Muss Unkraut gejätet werden? Treibt der Kartoffelkäfer sein Unwesen? Letzterer verschonte unsere Kartoffeln zum Glück. Die Kinder entdeckten und beobachteten stattdessen eine Vielzahl anderer Insekten, die teilweise sogar nützlich für die Kartoffelpflanzen sind. Das feuchte Frühjahr brachte jedoch ein anderes Problem mit sich: die Krautfäule. Anfang Juli stand schließlich die Ernte an. Gespannt darauf, welchen Ertrag ihr Kartoffelacker abwerfen würde, zog die Umwelt AG los. Beim Ausgraben legten sich trotz Hitze alle mächtig ins Zeug. In der Summe war der Ertrag reichlich. In der Umweltwoche durchliefen die Schulacker-Kartoffeln einen Umwelt-Check und erwiesen sich als klarer Sieger im Vergleich zu Import-Kartoffeln. Und lecker geschmeckt haben sie auch noch😊